Seminare

KRITISCHE PRAXIS

TU-Dresden, Seminarreihe

    • > KPI: Kulturjournalismus (Wintersemester 2015/16)
    • > KPII: Kunst=Kapital (Sommersemester 2016)
    • > KPIII: Posthuman – all too human? (Wintersemester 2016/17)

 

Mit der Seminarreihe Kritische Praxis, die zwischen wissenschaftlichem Diskurs und kulturjournalistischer Arbeit definiert wird, werden den Studierenden sowohl medientheoretische wie -praktische Kompetenzen vermittelt. Aus dem ‚Kurzschluss‘ kritischer Medientheorien und feuilletonistischem Schreiben sollen die Teilnehmer mit einem ‘konstruktiven Journalismus‘ vertraut gemacht werden, der gleichermaßen reflektierten Tiefgang sowie eine ‚gute Schreibe‘ aufweist. Die Ergebnisse werden im Blog (KRITISCHE PRAXIS) dokumentiert und darüber hinaus konkrete Möglichkeiten erster Veröffentlichungen eröffnet – und generiert:

 


  • ÄSTHETISCHE SKANDALE. Produktive Störfälle und eklatante Ereignisse

    TU Dresden, Wintersemester 2014/15

Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht eines der bunten Blätter auflagenträchtig titelt: SKANDAL! – Bedeuten solche Vorgänge in Politik oder Wirtschaft meist schwerwiegende Konsequenzen, so ist der ästhetische Skandal anders gelagert: Hier wird die Empörung im Zuge einer „Ökonomie der Aufmerksamkeit“ (G. Frank) oftmals geradezu inszeniert. Über die kommunikationstechnische Seite der schlagzeilenträchtigen Produktion von Empörung hinausgehend, können Skandale als ‚Schlüsselereignisse‘ definiert werden, die einen interdisziplinären Zugang zur Kultur der Moderne eröffnen. Als Störfälle innerhalb der etablierten Ordnung, geben solche eklatanten Ereignisse gerade in ihrer Außergewöhnlichkeit Hinweise auf die Konstituierung und den Wandel sozialer und ästhetischer Normen in der Moderne.